Die Kosten einer GmbH Gründung

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Eine Unternehmensgründung ist immer mit verschiedenen Kosten verbunden, von denen einige mehr und andere weniger offensichtlich sind. Einer Schreinermeister, der beispielsweise eine eigene Werkstatt eröffnen möchte, muss sich zunächst um die Beschaffung teurer Geräte und Werkzeuge kümmern, wohingegen ein freiberuflicher Journalist meist kaum Ausgaben hat, bevor er mit der selbstständigen Arbeit beginnen kann.

Je mehr verschiedene Faktoren ein Unternehmer bei der Unternehmensgründung beachten muss, desto kostenintensiver wird in den meisten Fällen die Gründung. Dies zeigt sich gerade auch bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft wie etwa einer GmbH. Diesbezüglich fallen bereits vor der tatsächlichen Ausübung der späteren Tätigkeit verschiedene Kosten an, die vor allem mit dem Gründungsprozess selbst zusammenhängen. Während einige dieser Posten offensichtlich sind und auf der Hand liegen, zeigen sich andere finanzielle Belastungen als versteckte Kosten, die in vielen Fällen vom zukünftigen Unternehmer nicht oder nur unzureichend beachtet werden. Zwar belaufen sich diese Kosten bei der Gründung einer GmbH in der Regel nicht auf unübersichtliche Unsummen, aber trotzdem lohnt es sich, auch diese Aufwendungen im Auge zu behalten.

Damit dies zukünftig einfacher möglich wird, erfolgt nachfolgend eine übersichtlich strukturierte Auflistung aller Kosten, die auf den Gründer einer GmbH aller Voraussicht nach zukommen werden. Hierbei werden sowohl die offensichtlichen wie auch die leicht oder gänzlich versteckten Kosten einbezogen. Zwar können nicht alle Ausführungen zu den einzelnen Posten erschöpfend sein und auch die genauen Berechnungsschlüssel selbst, die sich beispielsweise aus der Zusammenarbeit mit einem Notar ergeben, können nicht bis ins Detail erläutert werden, aber ein derartiges Vorgehen wäre an dieser Stelle auch nicht angebracht. Für weitere Ausführungen oder genaue Details, die bei der Gründung einer GmbH einkalkuliert und beachtet werden müssen, empfiehlt es sich unbedingt einen unserer Experten zu kontaktieren. Diese helfen nicht nur dabei möglicherweise entstehende Kosten zu reduzieren, sondern sorgen außerdem dafür, dass die Unternehmensgründung so unkompliziert und einfach wie möglich vollzogen wird.

Das Stammkapital

Bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist insbesondere die beschränkte Haftung für viele Unternehmensgründer von besonderem Interesse. Diese beschränkte Haftung kann allerdings nur gewährleistet sein, wenn vorher ein gewisses Stammkapital eingeführt wurde. Dieses Stammkapital hat in Österreich eine Höhe von 35.000 Euro, wobei unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Stammkapital in Höhe von nur 10.000 Euro möglich ist. In Deutschland dagegen beträgt das Mindeststammkapital 25.000 Euro, in der Schweiz sind es 20.000 Schweizer Franken.

Das Stammkapital kann entweder in Form von reinem Bargeld zur Verfügung gestellt werden oder muss als Sacheinlage erbracht werden. Sacheinlage meint in diesem Fall alles Sächliche, was einen materiellen Wert besitzen kann. Hierzu gehören beispielsweise Maschinen, Fahrzeuge und Computer, aber auch Patentrechte oder unter Umständen ein ganzes Unternehmen. Die Werte dieser Sacheinlagen werden festgestellt und gehen dann in den Besitz der GmbH über. Auch wenn die Gegenstände vormals einem der Gesellschafter gehört haben, ist dies dann zu diesem Zeitpunkt nicht mehr der Fall.

Wer versucht, das Stammkapital bei der Gründung einer GmbH ausschließlich mithilfe von Sacheinlagen zuzusteuern, sollte dabei bedenken, welchen Eindruck ein derartiges Vorgehen möglicherweise auf Dritte haben kann. Unternehmen, die für ihre Gründung keinerlei Bargelder auftreiben können, wirken auf Dritte meist unseriös.

Die versteckten Extrakosten

Wer eine GmbH gründet, denkt in den meisten Fällen vornehmlich an die Beschaffung des Stammkapitals und beschäftigt sich nur wenig, mit den weiterführenden Kosten, die außerdem anfallen können. Im besten Fall wird noch kurz der Eintrag ins Handelsregister bedacht, der ebenfalls mit einer finanziellen Aufwendung verbunden ist. Darüber hinaus beschränken sich die Überlegungen von Jungunternehmern meist eher auf konkrete Geschäftsstrategien oder die Weiterentwicklung des eigenen Konzeptes. Dabei sind gerade bei der Gründung einer GmbH noch rund 1.000 Euro an zusätzlichen Mehrkosten versteckt, die auf den ersten Blick oftmals nicht ersichtlich sind.

Die verschiedenen Mehrkosten entstehen meist in Bezug auf die Inanspruchnahme der Dienste eines Notars, der verschiedene Prozesse bei der Unternehmensgründung überwacht und anschließend beglaubigt. Bis vor kurzem lagen den Berechnungen der Notare noch relativ unersichtlich Berechnungsmodalitäten zugrunde, die beispielsweise in Deutschland von Bundesland zu Bundesland variiert haben. Nach verschiedenen Prozessen, die zur einer stärkeren Vereinheitlichung geführt haben, lassen sich die möglichen Kosten nun aber vorab angemessen gut kalkulieren. Günstiger wird es allerdings immer dann, wenn verschiedene Aufgabenbereiche selbst übernommen werden oder von einer Hand ausgeführt werden. Da wir bereits seit Jahren auf dem Gebiet der Unternehmensgründung tätig sind, stehen wir Unternehmensgründern gern mit unserer Erfahrung sowie unserer tatkräftigen Unterstützung beiseite, um eventuelle Kosten zu minimieren.

Neben der Eintragung ins Handelsregister kann insgesamt unter anderem der Gründungsbeschluss mit finanziellen Kosten belastet sein. Dasselbe gilt für die Bestellung des Geschäftsführers, da diese beglaubigt werden muss. Auch die Erstellung der Gesellschafterliste kann zum Auftreten von Gebühren führen, wenn dies von einem externen Notar bestellt wird. Hinzu kommen gegebenenfalls verschiedene Auslagen und Unkosten, mit denen sich der Notar während seiner Tätigkeit für das neu gegründete Unternehmen konfrontiert sah. Die jeweiligen Kosten für diese einzelnen Aufgaben berechnet der Notar übrigens danach, ob es sich um eine Gesellschaft mit einem oder mehreren Gesellschaftern handelt und wie es um die Höhe der Stammeinlage bestellt ist. Je mehr Gesellschafter involviert sind und je höher die Stammeinlage ist, desto größer werden auch die Gebühren des Notars. Um diese zu umgehen und auch anderweitig eventuell auftauchende Kosten zu minimieren, sollten Interessierte sich deshalb umgehend mit unserem Fachexpertenteam in Verbindung setzen.