Firmengründung im Nebenerwerb

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Veröffentlicht am 05.11.2016 von

Sie haben eine feste Anstellung und möchten im Nebenerwerb ein Unternehmen gründen. Sie haben sich dazu schon entschieden, um die Vorteile einer festen Anstellung weiter nutzen zu können und zunächst einmal das Unternehmertum in einer ersten Phase im Nebenerwerb zu üben. Die Gründungsphase kann so durchgeführt werden und wenn sie erfolgreich verlaufen ist können Sie sich als Firmengründer langsam aus seiner Festanstellung heraus bewegen und sich dann ganz auf die neue Firma konzentrieren.

Teilselbstständigkeit und Risiko

Schritt für Schritt aus der Festanstellung in die Teilselbstständigkeit und dann in die Selbstständigkeit, um Risiken zu vermeiden und zu verkleinern, ist ein Weg, sich einem Unternehmen in der Gründungsphase anzunähern. Geben Sie dann die nicht selbstständige Tätigkeit auf und kündigen ihren festen Arbeitsplatz, um als Firmengründer aktiv zu werden, können sie sich dann ganz ihrem neuen Unternehmen widmen und sich mit ihrer ganzen Kraft und Energie einsetzen. Im Idealfall sieht es so aus, dass die bestehende Arbeitsstelle ihre Lebenshaltungskosten deckt und sie im Nebenerwerb das Unternehmen angehen. Die Risiken im Falle eines Konkurses werden damit verringert.

Der Arbeitgeber sollte während der Gründungsphase wissen, dass sie im Nebenerwerb ein Jungunternehmen aufbauen möchten. Die Erwerbstätigkeit im neuen Unternehmen nicht gegen die Verträge bei der feststehenden Arbeit verstoßen. Auch darf keine Konkurrenz zwischen dem neuen Unternehmen und ihren Arbeitgeber bestehen. Natürlich muss der jetzige Arbeitgeber auf ihre Arbeitsleistung zählen können und es dürfen hier keine Abstriche in ihrer Arbeitsleistung gemacht werden.

Selbstständigkeit erreichen – Vorteile und Nachteile

Möchten Sie die Selbstständigkeit im Nebenerwerb erreichen, müssen Sie zunächst einmal Vorteile und Nachteile gut abwägen können. Die Variante im Nebenerwerb ein Firma auf zu gründen bedeutet einen langsamen Einstieg in die neue Selbstständigkeit, es muss aber beachtet werden, dass man für das neue Unternehmen nicht so viel Zeit aufwenden kann, was oft dazu führt das die Geschäftsaktivität zu langsam entstehen kann. Die Arbeitsbelastung, die entstehen kann, wenn man für zwei Unternehmen arbeitet, muss berücksichtigt werden.

Die Gefahr einer Überlastung ist in jedem Fall ein Nachteil, den man beobachten muss, wenn man viel Zeit in die eigene Firma steckt und noch einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

Es gibt in jedem Fall viele Möglichkeiten bei einer Firmengründung Fuß zu fassen und auch die Startup Phase kann mit diesem Modell gut gelingen.